Fazit 1. Semester
Aloha ihr Lieben
Nun habe ich tatsächlich das erste Semester mit einigen Höhen und Tiefen überstanden.
Für mich war dies auch eine besondere Erfahrung: ich habe viel hinter mir gelassen und bin in eine neue Stadt gezogen. Ich habe auch viele neue Menschen kennen gelernt und mit erschrecken festgestellt, dass ich in den 5 Monaten noch nicht viel von Berlin gesehen habe. Außer den Touri-Attraktionen
Zu vielen Sachen, die ich machen wollte, bin ich einfach noch nicht gekommen
aber ich werde es nachholen. Inzwischen hat sich das Alex fast zur Stammkneipe etabliert, in der ich schon mehrere Abende verbracht habe (die Rostocker unter euch kommen ja auch in den Genuß des Alex
)
Mit dem Studium bin ich auch mehrere Erfahrungen reicher gewordern. Wie überall gibt es solche und solche Professoren. Aber namentlich möchte ich mal Prof. Dr. Ulrich Grude und Prof. Dr. Agathe Merceron erwähnen. Bei Grude hatte ich Programmierung. Bereits bei der 2. Vorlesung konnte er mich namentlich ansprechen und hat gemerkt, dass ich der Vorlesung gar nicht da war (da musste in den Techniker zu Hause reinlassen, damit ich endlich Internet bekommen konnte
). Außerdem wr er so ziemlich der Einzige, der meinen Namen aussprechen konnte. Mir fallen da verschiedene Versionen ein, als wir die Klausuren zurückbekommen haben. Nach und nach werden die Studenten aufgerufen: Herr XY…, Herr YZ…, Herr …, … Frau Haaßengeier…. mein Kommentar: “…gier…GIER… es heißt HaaßenGIER” Na jedenfalls hatten alle was zu lachen
Aber ich schweife ab, zurück zum Thema:
Einmalig sind auch seine “Entspannungen”. Nach 45min trägt er entweder ein Gedicht vor (meist von Christian Morgernstern) oder erzählt etwas über die TFH, die Geschichte der Programmierung oder halt irgendetwas anderes. Legendär auch sein T-Shirt mit der Aufschrift: “There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don’t”. Sein Kommentar dazu: “Ich hoffe sie gehören dazu”
Bei Frau Merceron hatte ich Formale Grundlagen der Informatik. Sie hat es doch tatsächlich geschafft, dass man sich für die deterministischen- , nicht-deterministinschen- und Kellerautomaten interessiert.
Genial ist auch ihr französicher Akzent, ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie ich noch Stunden nach den Vorlesungen den Akzent im Kopf hatte. Aber Hut ab, ich finde es ist eine tolle Leistung so etwas in einem fremden Land und einer fremden Sprache zu unterrichten
Bedanken möchte ich mich auch bei eurer Hilfe zu den Mediendesign-aufgaben. Eure Kommentare haben mir da sehr gut geholfen
Im neuen Semester kann ich euch da auch wieder daran teilhaben lassen. ![]()
Von den 5 Fächern musste bei 4 davon eine Klausur schreiben. 3 davon habe ich bestanden. Die eine muss ich dann am Anfang des Semesters nachschreiben, in der Hoffnung nicht wieder so dumme Fehler zu machen und die Aufgaben genauer zu lesen